Freitag, 6. Januar 2012

Neujahrsnacht

No Time No Space

Franco Battiato

Parlami dell' esistenza di mondi lontanissimi
di civiltà sepolte di continenti alla deriva.
Parlami dell'amore che si fà in mezzo agli uomini
di viaggiatori anomali in territori mistici...di più.
Seguimmo per istinto le scie delle comete
come avanguardie di un altro sistema solare.

No time no space another race of vibrations
the sea of the simulation
keep your feelings in memories
I love you especially tonight.

Controllori di volo pronti per il decollo.
Telescopi giganti per seguire le stelle
navigare navigare nello spazio nello spazio... di più.

No time no space
another race of vibrations
the sea of the simulation
keep your feelings in memories
I love you especially tonight.

Sonntag, 27. November 2011

aufhalten

bis zum hals klopft das herz
wahrscheinlich vom zu starken kaffee
wahrscheinlich von zu wenig schlaf
oder von der anbrechenden ungewissheit, die sich immer sofort einzustellen scheint
oder von den freigelassenen träumen, die gegen die brust flattern.

diesmal keine projektionen, nur die gewissheit, dass es sich sehr gut anfühlt, ganz konkret im kontakt,
keine versprechungen, nur der moment, der mich mitreißt.

ich bin drinnen in meiner seifenblase und träume vom aufhalten unserer arme -

draußen kettet ihr euch an die schienen, eingelassen in betonblöcke, frierend den polizeiknüppeln ausgesetzt, dem sturm trotzend kämpft ihr um das aufhalten eines transportes. ich kenne einige von euch und hoffe, ihr kommt gut da durch und bleibt stark. und bis zum hals klopft mein herz auch für euch. danke, dass ihr da seid.

Freitag, 25. November 2011

verv, very close to heaven...

http://www.youtube.com/watch?v=1srDNADUTSY&feature=related

.

ich kann den menschen heute morgen ins herz hinein sehen
ich kann sie atmen hören und ihre blicke auffangen
ich kann mich an gestern erinnern und werde ganz ruhig

resonanzzeit

Sonntag, 2. Oktober 2011

merk dir:

es verlassen wichtige menschen die stadt
und
es kommen neue menschen in sie, die wichtig werden können.
das tröstet immerhin ein wenig...

offen bleiben...

Samstag, 1. Oktober 2011

an ein du

gerichtet, das so nie existieren kann und dem ich dennoch wünsche, auf ekstatische weise nahe zu kommen. ein vorhaben, das nie gelingt und so konstruiere ich mir im schreiben ein du, das nie existieren kann und dem ich wünsche, dennoch auf ekstatische weise nahe zu kommen. wenn das wahre du, das von seiner gesamtheit so wenig weiß wie ich von meiner, erfährt, wie ich auf ekstatische weise versuche ihm nahe zu kommen, konstruiert es sich ein du, mich, von dem es sich auf ekstatische weise verfolgt fühlt und dem es nun auf ekstatische weise zu entkommen sucht.

ich wünsche mir, diesen kreislauf zu durchbrechen! aber vorher will ich noch einmal und noch einmal und dann noch einmal diese ekstatische nähe spüren und genießen! allerdings befindet sich das aktuelle du 8000 km weit entfernt von mir.

ergibt das irgendeinen sinn?

Freitag, 23. September 2011

suchbild

orangerie

orange.....................................................................rie

Donnerstag, 22. September 2011

und außerdem...

denkste denn, denkste denn, du berliner pflanze
denkste denn ick liebe dir, nur weil ick mit dir tanze?

denkste denn, denkste denn, det ick darum weene?
wenn de mir nisch lieben tust, denn lieb ick mir alleene!

jenau!

kam ooch uff radio1 letzte nacht

außerdem biste ja zujereist, du wildfang. wat son rischtscher berliner is, der hat ja ne jewisse lethargie und kommt nich so schnelle vom fleck wie du!

jeh doch in deine wüste

ick brauch keen hawai, denn dit jefällt ma hier
ick bleib in berlin, berlin is mein revier,...

ick hab it mir doch, sach ick mal, allet selber ausjesucht
ick bleib einfach mal zu hause
ick hab keen flug jebucht

die janzen andern leute renn jetze in dit reisebüro
und denken sich:
nur am andern ende der welt werde ick froh

ick brauch keen hawai, denn dit jefällt ma hier
ick bleib in berlin, berlin is mein revier,
dit sach ick dir...

denk doch mal drübber nach...ej

drüber jelacht und dann jeklaut vom radio1 beitrag letzte nacht

Dienstag, 20. September 2011

wohin gehen wir?

wohin gehen wir?
wohin gehen wir?
werden wir uns wiedersehen, hier?
du bist wieder da, wo du warst,
aber ich bin wieder allein.
du bist wieder da, wo du warst,
aber ich bin wieder allein.

andre wege, andre straßen,
jeder wird woanders schlafen.
ich bin wieder da, wo ich war,
aber du bist wieder allein.

du bist wieder da, wo ich war,
aber ich bin wieder allein.

nur die sterne, nur die sterne,
drehn sich weiter in der ferne
alles wird so sein wie es war,
aber nichts wird wieder so sein.
nichts wird wieder sein wie es war
solang die sonne scheint.

ein andres jahr, ein andrer wein
und nur wer liebt, ist nicht allein.
wer nicht liebt, der wird zu stein
und das wird niemals anders sein.

wohin gehen wir? wohin gehen wir?
werden wir uns wieder sehn, hier?

rio reiser

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