Freitag, 16. Januar 2009

möglich!

Er stand mitten auf der kleinen Wohngebietsstraße in dem Viertel, in dem ich aufgewachsen bin. Um ihn herum saßen Kinder und Jugendliche, einige kamen geradewegs in kurzen Hosen vom Sportplatz herüber. Ich gesellte mich zu ihnen, aber ich kannte niemanden mehr. Wir setzten uns auf den Bordstein und auf die Treppen der Hauseingänge der elfgeschossigen Häuser. Der Mann, der mitten auf der Straße stand, war ein Zauberer. Sein dunkles langes Haar und sein feiner Schnurrbart gaben ihm etwas Fernes. Mit leichten freundlichen Gesten und in einer Sprache, die ich nicht verstand, begann er zu singen. Es war ein sehnsuchtsvolles Lied. Als er die Tonart wechselte, verstand etwas in mir so sehr, dass ich augenblicklich zu weinen anfing. Diese Musik war so berührend, so tragend, so mitteilend und sehen machend, doch ich wollte nicht zwischen all diesen Menschen schluchzen und versuchte es zu unterdrücken. Davon erwachte ich zögernd. Ich war allein und das Lied noch in meinem Ohr. Da ließ ich mich hinreißen, weinend aufzuwachen von einem geträumten Lied. Das ist möglich!

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