und wer wohnt hier?
die mutter eines gondoliere! ... schlug meine mutter vor.

musica


zugeneigt
huscht der schatten eines blattes über den gehweg, denk ich immernoch, es wäre ein salamander - seh ich eine theke, verspüre ich kaffeedurst - besonders heute bin ich zu dünn angezogen - zwischen den akkorden des gitarristen spielen lichtreflexe - an seinen neuen saiten hängt gestreifte wäsche - am horizont suche ich den resegone - das gute essen fehlt mir - und - ich les mir wieder selber vor - ciao liebes - tutto bene!
Anschreiben verfasst und ausgebessert - abgeschickt
Auftritte über die Bühne gebracht
Telefonate geführt
Geld beantragt
genervt in Bekleidungsabteilungen herumgeirrt
Geld ausgegeben
Musikinstrumente handgepäckgerecht verkleinert
Geschichten ausgebessert und ausgedruckt (in Arbeit)
Fotos sortiert
über das Leben nachgedacht, alte Geschichten noch einmal gelesen
Musik für die Freunde zusammengestellt
ruhig werden, atmen
noch einen (unbezahlten) Probentag und zwei (bezahlte) Arbeitstage leben
und dann:
viaggio il viaggio con te
è primavera e gli uccelli cantano
die erinnerung ist die mutter aller kunst... sagten schon die alten griechen...
hab ich in "vita activa" bei hannah arendt gelesen...
"...Denn in den Unzulänglichkeiten eines jeglichen spiegelt das gespaltene Ganze sich wider, ein jeder ist eher Repräsentant einer in sich antagonistischen Totalität als einer besonderen sozialen Spielart..."
Theodor W. Adorno: Einleitung in die Musiksoziologie
füße leicht versetzt zu folgend
an den hüften eng
an den armen weit
spannung!
nicht am arm von folgend zerren
hand unter schulterblatt
nicht zu besitzergreifend
halbe rechtsdrehung vorwärts auf rechts
halbe rechtsdrehung rückwärts auf links
übergang vorwärts auf rechts
halbe linksdrehung vorwärts auf links
halbe linksdrehung rückwärts auf rechts
übergang vorwärts auf links
auf eins runter
auf drei schließend hoch,
aber nicht zu hoch
und vor allem: gemeinsam
als der ball begann und die paare aufs parkett stürmten, schleppte ich mich zur tür und ging nach hause.
vielleicht nächstes mal.
nun ist es eh wurscht, ich warte nicht mehr.
die gabe gibt die gegenwart,
das versprechen gibt hoffnung auf die gegenwart
warten beraubt dich der gegenwart.
ich will mich nicht mehr selbst berauben.
ich warte nicht mehr!
http://www.youtube.com/watch?v=cPv9lH_23FU&feature=related
befreiung!!!
jaja, aber wer will schon gleich mit all den intimitäten auf der facebookseite von herrn menasse zu finden sein? am ende liest es noch jemand und schießt mit kanonenkugeln auf spatzen...
großartiges internet...